Schrobenhausens Krankenhaus bleibt – Geburtenstation kommt nicht

Das Schrobenhausener Krankenhaus kann bleiben – zuletzt war untersucht worden, ob es möglicherweise geschlossen oder verkauft werden muss. Eine Unternehmensberatung hat jetzt im Auftrag des Kreistags Alternativen untersucht und kommt zu dem Ergebnis: Das Krankenhaus kann bleiben. Es muss aber wachsen, zum Beispiel mehr Altersheilkunde betreiben und mit anderen Krankenhäusern kooperieren. Der Kreistag hat dieses Konzept jetzt beschlossen.

Eine neuerliche Studie soll jetzt zeigen, wie die Planungen für das Schrobenhausener Krankenhaus weitergehen können. Im März soll die Studie im Kreistag vorgestellt werden. Auf dieser Basis wird dieser dann seine nächsten Beschlüsse fassen.

Schrobenhausen wird aber wohl so bald keine Geburtshilfestation bekommen – auch das empfiehlt die Studie. Eine Geburtenstation sei nicht wirtschaftlich – sie wieder zu eröffnen, würde jährlich fast 800.000 Euro kosten. Dazu kommt, dass im Einzugsgebiet zu wenig Kinder geboren werden, um die Station rentabel zu machen. Schrobenhausens Bürgermeister Karlheinz Stephan:

Die Schrobenhausener Geburtenstation war 2016 geschlossen worden. Seitdem kämpft Bürgermeister Stephan dafür, dass die Station wiedereröffnet wird. (erl)

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https://www.rt1.de/schrobenhausens-krankenhaus-bleibt-geburtenstation-kommt-nicht-53191/
2018-01-19T11:25:27+01:00
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