SEK-Einsatz in Friedberg und Augsburg: Verdächtiger bestreitet Vorwürfe, ist wieder auf freiem Fuß

Heute Nacht soll ein Mann aus Nordrhein-Westfalen in Augsburg und Friedberg für einen Großeinsatz von Polizei und SEK gesorgt haben. Der 37-Jährige hatte telefonisch damit gedroht, mit einer Maschinenpistole vorbeizukommen, damit die Polizisten ihn erschießen. Der Mann wurde im Kreis Minden-Lübbecke festgenommen. Laut Polizei bestreitet er die Vorwürfe, dass er der anonyme Anrufer war – ein Zeuge sagt außerdem, er sei bis Mitternacht bei dem Mann gewesen. Der Anruf in Friedberg passierte schon am Nachmittag. Der Mann ist wieder auf freiem Fuß. Die Polizei hat bei dem Verdächtigen 30 Kurzwaffen gefunden, für die es keine Erlaubnis braucht, Armbrüste und Blasrohre, aber keine scharfen Waffen. Außerdem wurden mehrere Handys und Laptops sichergestellt. Bei dem 37-Jährigen hatte es letztes Jahr schonmal einen SEK-Einsatz gegeben, weil es Hinweise darauf gab, dass der Mann sich etwas antun wollte und Waffen hatte. Damals sprach der 37-Jährige von einem Missverständnis. (erl)

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2019-10-18T19:01:15+02:00
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