Siebeneinhalb Jahre Haft wegen Messerattacke in Asylunterkunft: Verurteilter geht gegen Urteil vor

Ein 34-Jähriger hat in der Aichacher Asylunterkunft vergangenes Jahr einen anderen Mann mit dem Messer attackiert und ihn so schwer verletzt, dass er fast gestorben wäre. Der Mann wurde zu siebeneinhalb Jahren Haft verurteilt – will jetzt aber gegen das Urteil vorgehen. Sein Verteidiger hat Revision eingelegt, jetzt muss das Oberlandesgericht entscheiden. Die Verteidigung hatte zwei Jahre auf Bewährung gefordert. Für das Augsburger Landgericht gab es an der Schuld des Mannes in erster Instanz aber keinen Zweifel, das Urteil lag nur knapp unter dem von der Staatsanwaltschaft geforderten Strafmaß von sieben Jahren und zehn Monaten. (erl)

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2019-02-19T10:57:50+02:00
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