Sparmaßen bei Kuka – Stellenstreichungen angekündigt

Beim Augsburger Roboterhersteller Kuka droht ein Stellenabbau. Umsatz und Gewinn für das vergangene Jahr werden wohl noch niedriger ausfallen als erwartet. Mithilfe eines Sofortpakets will Kuka jetzt 300 Millionen Euro einsparen – ein Großteil davon schon in diesem Jahr. Wie Vorstandschef Peter Mohnen bei einer Telefonpressekonferenz sagte, gehört zu den Maßnahmen auch ein Stellenabbau. Wie viele Jobs genau betroffen sind, lässt sich laut Mohnen aber noch nicht abschätzen. Um das zu klären, sollen jetzt die Geschäftsfelder Verwaltung, Vertrieb, Einkauf und Projektmanagement analysiert und auf Einsparpotential untersucht werden. Fest steht aber: In Augsburg sollen trotz des Sparkurses keine Investitionen zurückgefahren werden. Auch Bauprojekte, wie der Kuka-Tower, werden laut Mohnen vorangetrieben. Gründe für die Krise sind unter anderem die schlechte Lage in der Automobil- und Elektroindustrie und das schwache Wachstum auf dem chinesischen Roboter-Markt. Um aus dem Tief zu kommen, will Kuka künftig zum Beispiel auch einfachere und billigere Roboter anbieten. Kuka beschäftigt in Augsburg rund 4000 Mitarbeiter. (cg)

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2019-01-11T14:42:54+01:00
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