Tausende Euro für Straßensanierungen in der Region: Bürger wehren sich gegen hohe Kosten

Die maroden Straßen in der Region sind immer wieder Streitthema. Vor allem deshalb, weil auch Bürger zur Kasse gebeten werden. In Augsburg ist jetzt ein Bürgerbegehren gestartet. Das stellt die Frage danach, ob die Stadt die sogenannte Straßenausbaubeitragssatzung ändern soll. Die besagt, dass Anwohner für kaputte Straßen zahlen müssen. Die Initiatoren des Bürgerbegehrens „Wiederkehrende Beiträge“fordern, dass künftig nicht alles auf einmal gezahlt werden muss, sondern die Kosten über Jahre hinweg verteilt werden. Heißt, dass überschaubare Summen erhoben werden und nicht tausende Euro auf einen Schlag. In Augsburg sind mehrere Infoveranstaltungen zu dem Thema geplant. Die erste findet am 30. März um 19.30 Uhr im Pfarrsaal Sankt Matthäus in Hochzoll statt. Weitere Vorträge sind in Oberhausen, Bärenkeller, Göggingen und Lechhausen geplant.

Klar ist aber auch, dass die Straßen in Hochzoll und der Firnhaberau, wegen der das Bürgerbegehren gestartet wurde, sowieso nicht vor 2019 saniert werden. Der Stadt fehlt das Geld für ihren eigenen Anteil. Trotzdem bleibt das Thema akut: Jede vierte Straße in Augsburg muss in den kommenden Jahren saniert werden. Auch anderen Kommunen wie Bobingen oder Friedberg wurde und wird dieses Thema heiß debattiert. (jeh/mac)

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2017-03-16T13:09:52+01:00
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