Tierquäler verurteilt: Bauer ließ verletztes Rind nicht behandeln

Das Amtsgericht Augsburg hat jetzt einen Bauern wegen Tierquälerei zu einer Geldstraße von 2000 Euro verurteilt. Laut Anklage hatte der 53-Jährige aus Untermeitingen ein verletztes Tier nicht behandeln lassen. Das Rind habe eine zentimetertiefe Wunde am Nacken gehabt, weil die Anbindekette eingewachsen und gewaltsam herausgerissen worden war. Der Mann hatte gegen einen Strafbefehl über 3.600 Euro wegen Tiermisshandlung durch Unterlassen Einspruch eingelegt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. (erl/ah)

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https://www.rt1.de/tierquaeler-verurteilt-bauer-liess-verletztes-rind-nicht-behandeln-62537/
2018-04-20T14:25:35+02:00
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