Tödliche Atacke in Augsburg: Witwe spricht unter Tränen über ihren getöteten Mann

Im Prozess um die tödliche Attacke am Augsburger Königsplatz hat heute die Witwe des getöteten Feuerwehrmannes vor Gericht ausgesagt. Sie wurde von einer Freundin an ihren Platz im Gerichtssaal begleitet. Der Hauptangeklagte Salid H. musste sich zuvor umsetzen, damit die Frau des 49-Jährigen nicht an ihm vorbeilaufen muss. Sie sprach mit leiser Stimme über ihren Mann und begann zu weinen. Sie sagte, er sei ein liebevoller Menschen gewesen und habe nichts gegen Migranten gehabt. Er hätte in allen Menschen immer das Gute gesehen. Der 17-jährige Hauptangeklagte Halid S. hatte gestern zugegeben, dem Feuerwehrmann nach einem Streit den tödlichen Schlag gegen den Kopf verpasst zu haben. Er hatte gestern ausgesagt, dass der Feuerwehrmann auf die Frage seines Freundes nach einer Zigarette mit „Halt die Schnauze“ geantwortet habe. Danach hätte der 49-Jährige seinen Kumpel zu Boden gestoßen. In diesem Moment habe er eingegriffen und zugeschlagen. Die Witwe des Opfers sagte dagegen, ihr Mann sei nie aggressiv gewesen. Auch der Satz „Halt die Schnauze“ passe nicht zu ihm. (dc)

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https://www.rt1.de/toedliche-atacke-in-augsburg-ehefrau-des-getoeteten-feuerwehrmanns-muss-tat-schildern-192851/
2020-10-21T17:19:45+01:00
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