Tödliche Attacke auf Feuerwehrmann in Augsburg: Halid S. soll im Neuburger Gefängnis mit der Tat geprahlt haben

Der Hauptverdächtige im Prozess um den Tod eines Feuerwehrmanns am Augsburger Königsplatz Halid S. soll im Gefängnis damit geprahlt haben, schon jemanden getötet zu haben. Das haben Zeugen des Jugendgefängnisses Neuburg-Herrenwörth vor Gericht ausgesagt. Halid S. soll zu anderen Häftlingen gesagt haben, sie seien kleine Wichtigtuer. Im Knast soll der 17-Jährige immer wieder Ärger mit Mitgefangenen und Wärtern gehabt haben. In nur kurzer Zeit sammelte er 30 pädagogische Maßnahmen und zehn Disziplinarverfahren. Er saß 75 Tage in Einzelhaft. Ein Psychologe sagte, das habe er in 30 Berufsjahren noch nicht erlebt. Ermittler haben außerdem geschildert, dass auf dem Handy des 17-jährigen verstörende Gewaltvideos gefunden wurden. Außerdem sei er bereits früher immer wieder im Zusammenhang mit Gewalttaten aufgefallen. Halid S. soll im Dezember einen 49-jährigen Feuerwehrmann am Königsplatz mit einem Schlag getötet haben. (dc/cg)

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2020-10-28T07:42:38+01:00
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