Tödliches Zugunglück: Schrobenhausens Bürgermeister fordert Konsequenzen

Das tragische Zugunglück von Schrobenhausen beschäftigt die Stadt weiterhin. Bürgermeister Karlheinz Stephan hat bereits mit der Deutschen Bahn Kontakt aufgenommen, wie er gegenüber RT1 erklärte. Er fordert Konsequenzen aus dem tödlichen Unfall. Der Bahnübergang soll sicherer werden – dafür ist nicht die Stadt, sondern die Bahn zuständig. Der 14-jährige Kevin war am Mittwoch vor den Augen seines Zwillingsbruders vor eine Regionalbahn geradelt und frontal von dem Zug erfasst worden. Er war offenbar durch eine Lücke an der Bahnschranke hindurch auf die Gleise gelangt – und nicht wie zunächst angenommen den dortigen Trampelpfand entlang geradelt.

Die Zwillingsbrüder Kevin und Kai waren zusammen mit einem 13-jährigen Freund unterwegs ins Freibad. Die Familie hat am Freitag eine Traueranzeige veröffentlicht. Darin schreibt sie: „Es tut uns so unendlich leid, dass du jetzt schon gehen musstest. Wir hoffen, es geht dir gut, dort, wo du jetzt bist. Wir vermissen dich so sehr.“ Das Foto zeigt einen fröhlich strahlenden Jungen. (erl)

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https://www.rt1.de/toedliches-zugunglueck-schrobenhausens-buergermeister-fordert-konsequenzen-73432/
2018-08-03T08:49:49+02:00
HITRADIO RT1 Augsburg