Mandichosee gesperrt! Hat eine Alge am Treibholz drei Hunde getötet?

Der Mandichosee zwischen Königsbrunn und Mering ist ab sofort (Freitag, 14 Uhr) übers Wochenende gesperrt. Dort sind in den letzten zwei Wochen drei Hunde gestorben, zuletzt am Mittwoch ein wenige Wochen alter Welpe. Das Landratsamt Aichach-Friedberg hat jetzt bei erneuten Wasserproben möglicherweise die Ursache entdeckt, denn zum ersten Mal wurden auch Wasserpflanzen und Treibholz am Ufer untersucht: Eine seltene, gefährliche Algenart namens „Tychonema“ hat sich offenbar in höherer Konzentration an Schwemmholz abgelagert. Vorsichtshalber ist der Uferbereich des Mandichosees deshalb in Abstimmung mit der Gemeinde gesperrt, dort stehen Hinweistafeln. In den nächsten Tagen werden Experten Treibgut und Wasserpflanzen am Ufer einsammeln.

Die toten Hunde werden in der Zwischenzeit weiter untersucht, um herauszufinden, ob die Algen wirklich für ihren Tod verantwortlich sind. Ein Ergebnis wird Anfang nächster Woche erwartet. (erl/eh)

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https://www.rt1.de/tote-hunde-am-mandichosee-zwischen-koenigsbrunn-und-mering-todesursache-steht-moeglicherweise-fest-108224/
2019-08-16T14:13:42+02:00
HITRADIO RT1 Augsburg