Totschlag in Neuburg: Angeklagte und Opfer waren betrunken und zugedröhnt

Seit Anfang der Woche steht eine junge Frau vor Gericht. Sie soll Ende letzten Jahres ihren Freund in seiner Neuburger Wohnung erstochen haben. Die 30-Jährige hat angeblich aus Notwehr gehandelt. Die Staatsanwaltschaft geht aber davon aus, dass sie im Drogenrausch auf den 41-Jährigen eingestochen hat. Auch das Opfer hatte mehr als drei Promille Alkohol und Rückstände von Ecstasy im Blut. Er hatte unter anderem Schnittwunden in Brust und Hüfte, außerdem mehrere Kratzspuren und Verletzungen am Kopf. Montag geht der Prozess weiter. Am 27. November soll das Urteil fallen. (eh)

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2020-11-06T10:37:51+01:00
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