Urteil: Asylbewerber gibt sich fälschlicherweise als Mörder aus

Ein in Augsburg untergebrachter, afrikanischer Asylbewerber muss jetzt 2400 Euro Strafe zahlen. Der 25-Jährige hatte vor zwei Jahren in seinem Asylantrag angegeben, in seiner Heimat Menschen erschossen zu haben. Er hoffte wegen der Gefahr getötet oder gefoltert zu werden, schneller Asyl in Deutschland zu bekommen. Das Augsburger Amtsgericht hat den 25-Jährigen jetzt wegen Vortäuschung einer Straftat verurteilt. Eigentlich sollte er 1200 Euro Strafe zahlen. Nachdem er dagegen Einspruch eingelegt hatte, wurde die Summe im Urteil verdoppelt. (dc/cg)

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https://www.rt1.de/urteil-asylbewerber-gibt-sich-faelschlicherweise-als-moerder-aus-75406/
2018-08-25T06:59:46+02:00
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