Urteil im sogenannten „Trinkgeld-Prozess“ ist gefallen

Das Augsburger Amtsgericht hat zwei Gastronomen verurteilt, die Trinkgelder unterschlagen haben. Die beiden hatten eingeräumt, dass sie Geld, das eigentlich für das Küchenpersonal vorgesehen war, auf das Firmenkonto eingezahlt haben. Dort blieb es dann liegen. Insgesamt ging es um 188 Fälle. Die beiden müssen den entstandenen Schaden, das waren rund 6.000 Euro, wieder gut machen. Zu Prozessbeginn hatte die Anklage noch von einem Schaden von rund 40.000 Euro gesprochen. Das konnte aber nicht nachgewiesen werden. Die verurteilten Gastronomen müssen außerdem 9.000 beziehungsweise 15.000 Euro Strafe zahlen. Ein dritter Angeklagter wurde freigesprochen. Ein anonymer Hinweis hatte die Ermittlungen damals ins Rollen gebracht. (lt)

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https://www.rt1.de/urteil-im-sogenannten-trinkgeld-prozess-ist-gefallen-100627/
2019-05-21T14:08:15+02:00
HITRADIO RT1 Augsburg