Urteil in Ingolstadt: Falscher Sani kommt mit Bewährungsstrafe davon

Ein 19-Jähriger hat mit gefälschten Dokumenten und ohne Qualifikation mehrere Wochen als Notfallsanitäter beim Roten Kreuz in Ingolstadt gearbeitet – jetzt hat er sich deshalb vor Gericht verantworten müssen. Das Ganze flog auf, weil eine Jugendliche ihn wegen sexueller Belästigung angezeigte. Sein gefälschtes Zeugnis war unter anderem Namen öffentlich bei Facebook abrufbar. Der 19-Jährige hatte seinen Patienten unter anderem Venenzugänge gelegt. Er saß seit Mai in Untersuchungshaft. Gegen ihn wurde nämlich auch noch wegen Internet-Betrügereien ermittelt. Trotzdem kommt er um eine Gefängnisstrafe rum. Das Amtsgericht Ingolstadt hat ihn zu zwei Jahren auf Bewährung verurteilt. Außerdem muss er 7500 Euro zahlen. (cg)

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2019-11-12T10:23:54+01:00
HITRADIO RT1 Augsburg