Verbotene Lieferungen an russisches Militär? Augsburger in Untersuchungshaft

Der Bundesgerichtshof hat einen Augsburger Firmenchef verhaften lassen, weil er mit Russland verbotenen Handel getrieben haben soll. Zollermittler haben am Dienstag die Augsburger Wohnung des Mannes und weitere Geschäftsräume in Bayern, Berlin und Sachsen durchsucht. Alexander S. soll insgesamt sieben Mal Werkzeugmaschinen an das russische Militär geliefert haben, Aufträge in einem Wert von acht Millionen Euro. Die Lieferungen gingen an Strohmänner, um ein EU-weites Verbot zu umgehen – das verbietet es, Maschinen nach Russland zu liefern, die auch das Militär verwenden kann. (erl)

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2020-02-13T11:17:50+02:00
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