Wegen Corona: 53 neue Bewohner im Anker-Zentrum in Mering

Ins Anker-Zentrum in Mering sind 53 neue Flüchtlinge eingezogen. Es handelt sich um alleinstehende Männer. Sie sollen aber nur vorübergehend dort bleiben. Denn das Innenministerium hat ja vesprochen, dass in Mering nur Familien unterkommen. Aber die Coronakrise zwingt die Regierung zum Handeln. Damit auch für die Flüchtlinge alle Gesundheits- und Sicherheitsstandarts eingehalten werden können, werden die Menschen räumlich getrennt. Zum Beispiel werden diejenigen, die positiv auf Corona getestet wurden, im Anker-Zentrum in Inningen in Quarantäne genommen. Am Kobelweg kommen alle unter, die engen Kontakt zu einem Erkrankten hatten. Und damit es eben genug Platz gibt, müssen vorübergehend alleinstehende Männer in Mering wohnen. Damit sich die Anwohner aber keine Sorgen machen müssen, wurde das Sicherheitspersonal noch mal aufgestockt. Insgesamt leben in der Unterkunft in Mering jetzt 124 Menschen. (lt/cg)

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https://www.rt1.de/wegen-corona-53-neue-bewohner-im-anker-zentrum-in-mering-131038/
2020-04-17T15:58:59+02:00
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