Wollte ein Augsburger sich in Syrien einer Terrororganisation anschließen?

Vor dem Oberlandesgericht in München hat der Prozess gegen einen Augsburger begonnen, der laut Anklage einer Terrororganisation beitreten wollte. Der 33-jährige Muhamed A. soll geplant haben, nach Syrien einzureisen, um sich dort einer Extremistengruppe anzuschließen. Vor der Grenze nahmen ihn die türkischen Behörden fest, steckten ihn ins Gefängnis und lieferten ihn nach Deutschland aus. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der 33-Jährige auch Anschläge verüben und weitere Mitglieder werben wollte. Vor zwei Jahren wurden in der Region deshalb auch Wohnungen in Augsburg und im Landkreis Augsburg durchsucht. Der Prozess läuft unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen. Das Urteil wird frühestens im Januar erwartet. (cg/erl)

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2019-10-18T16:12:21+01:00
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