Zukunftsvision: Mit dem Flugtaxi von Neuburg nach Ingolstadt

Fliegende Taxis sollen im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen Wirklichkeit werden. Die Stadt Ingolstadt und die umliegenden Landkreise bewerben sich für ein EU-Projekt – in Konkurrenz mit zum Beispiel Hamburg oder Genf. Audi, Airbus und die Bundeswehr sind an Bord, genauso die Technische Hochschule und das Klinikum. Auch das Wissenschaftsministerium will das Projekt fördern.

Treffen im Bundeskanzleramt

Im Bundeskanzleramt hat am Mittwoch ein erneutes Treffen zu der Bewerbung Ingolstadts für fliegende Taxis stattgefunden. Die Stadt Ingolstadt hat für das Projekt extra eine Stelle geschaffen, – das sei eine sportliche Leistung, sagte Wirtschaftsministerin Dorothea Bär in Berlin. Bei dem Treffen war auch der jetzige Audi-Chef Bram Schot, Ingolstadts Bürgermeister Christian Lösel und Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer.

Im Flug-Taxi sollen zwei Personen Platz haben, innerhalb von zwölf Minuten könnten die dann von Ingolstadt nach Neuburg fliegen. Das EU-Projekt „Urban Air Mobility“ zielt darauf ab, den Verkehr in Großstädten zu entlasten. Die fliegenden Taxis wären eine Art zusätzlicher Nahverkehr.

Bewerbung bis Ende Juni – gute Chancen?

Die Region Ingolstadt ist einer von sechs Bewerbern. Die Bewerbung könnte gute Chancen haben. Ingolstadt liegt nahe an den Metropolenregionen München und Nürnberg und hat sowohl viel Bevölkerung als auch viel Verkehr. Zudem gibt es bereits Kontrollzonen in der Luft: Bundeswehr und Airbus testen hier bereits Drohnen.

Ende Juni soll die offizielle Bewerbung für das Flugtaxi-Projekt abgegeben werden. (erl)

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https://www.rt1.de/zukunftsvision-mit-dem-flugtaxi-von-neuburg-nach-ingolstadt-67754/
2018-06-20T12:07:52+02:00
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